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Beratung anfordern Kundenzufriedenheit

Dieses Projekt wird gefördert von:

ESF - Europäischer Sozialfond und Europäische Union

Fördermöglichkeiten

Arbeitgeber können bei der Einstellung von neuen Mitarbeitern einen Zuschuss, den so genannten Eingliederungszuschüsse (EGZ), zu den Lohnkosten erhalten. Damit soll die geminderte Leistungsfähigkeit (die Arbeitsleistung der Bewerber entsprechen nicht den Anforderungen der Tätigkeit) finanziell ausgeglichen werden.

Diese Eingliederungszuschüsse können in Höhe von bis zu 50 % in der Regel für 6 Monate, in Ausnahmefällen bis zu 12 Monate, gezahlt werden. Die exakte Höhe ist abhängig von der Abweichung der konkreten Arbeitsleistung im Vergleich zur Anforderung an den jeweiligen Arbeitsplatz.

Auf den jeweiligen Einzelfall bezogen, wird die angemessene Notwendigkeit, Dauer und Höhe von Lohnkostenzuschüssen durch den Arbeitgeberservice geprüft. Bei der zuständigen Vermittlungsfachkraft muss vor Arbeitsaufnahme der Antrag auf Leistung gestellt werden, dies kann formlos telefonisch oder schriftlich erfolgen.

Für besondere Personengruppen, wie z. B. Personen über 50 Jahre oder Menschen mit einer Behinderung, können höhere Zuschüsse gezahlt werden. Bei Arbeitnehmern über 50 Jahre kann der Zuschuss zwischen 30 und 50 % des regelmäßig gezahlten Arbeitsentgelts betragen und bis zu 36 Monate gezahlt werden. Bei Menschen mit einer Behinderung, kann die Förderung in der Höhe und Dauer erweitert werden, um die besonderen Belange dieser Personengruppe zu unterstützen.

LAT - 2.3 Einstellungsprämie (Land)

Was wird gefördert?

Ziel ist die Beschäftigungsförderung und berufliche Integration von benachteiligten Zielgruppen einschließlich Migranten und Flüchtlingen. Die Förderung soll die sozialen und beruflichen Integrationsmöglichkeiten verbessern sowie die Nachhaltigkeit erfolgter Vermittlung in ein Beschäftigungsverhältnis stärken. Es werden Prämien an Arbeitgeber gezahlt.

Wer stellt den Förderantrag?

Zuwendungsempfänger sind Arbeitgeber mit Sitz oder Niederlassung in Thüringen.

Wie viel wird gefördert?

  • Förderfähig sind die Personalausgaben für die Arbeitnehmerin bzw. den Arbeitnehmer.
  • Bei Fortbestehen des Arbeitsverhältnisses werden an den Arbeitgeber
    • nach Ablauf von sechs Monaten 2.000 Euro,
    • nach Ablauf des zwölften Monats weitere 1.500 Euro,
    • nach Ablauf des achtzehnten Monats weitere 1.500 Euro und
    • nach Ablauf von 24 Monaten weitere 2.000 Euro ausgezahlt.
  • Die Förderdauer beträgt bis zu 24 Monate.
  • Die Zuwendung erfolgt als Projektförderung und nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Festbetragsfinanzierung.

Regeln für die Förderung

  • Die geförderten Personen verfügen über einen Wohnsitz in Thüringen.
  • Die Förderung erfolgt ausschließlich für erwerbswirtschaftlich ausgerichtete Arbeiten, jedoch nicht für die Beschäftigung von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern im Sinne des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes AÜG (Zeitarbeit).
  • Es erfolgt keine Förderung von Arbeitnehmern, für die bereits eine Förderung des Arbeitsverhältnisses (FAV) nach § 16e SGB II erfolgt.
  • Die Zuwendung wird als De-minimis-Beihilfe gewährt.
  • Es muss ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis mit mindestens 30 Wochenstunden begründet werden.
  • Die formgebundenen Anträge auf Gewährung einer Zuwendung sind vor Abschluss des Arbeitsvertrags an die GFAW zu richten.

Weitere Details bei der GFAW Online:

GFAW

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